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Mehreren Medienberichten zufolge kommt es doch nicht zur Todesstrafe für Homosexuelle.
Der seit über einem Jahr diskutierte Gesetztesentwurf, der die Todesstrafe für Homosexualität in Uganda legalisieren sollte, ist allem anschein nach abgewendet.
Uganda gilt als eines der homofeindlichsten Länder der Welt, erst letztes Jahr wurde ein bekannter Homo- Aktivist auf mysteriöse Weise ermordet. Informationsministerin Kabakumba Masiko sagte gegenüber NTV, dass nach eingehender Prüfung eine Überarbeitung des Gesetztes nicht nötig sei, da das bereits vorhandene Sexualstrafrecht bereits alles abdecke. Nichts dest so trotz ist Homosexualität in Uganda immer noch strafbar.
Der mutmaßliche Mörder des ermordeten ugandischen Homo- Aktivisten David Kato wurde festgenommen.
Im Fall des letzten Monat ermordeten ugandischen Bürgerrechtlers David Kato (siehe hier) wurde jetzt ein Verdächtiger festgenommen.
Der Mann hatte den Mord gestanden. Nach seiner Aussage hatte David Kato ihn zum Sex gezwungen. Nach mehreren wiedersprüchlichen Gerüchten, was das Motiv anging, ließ die Polizei jetzt verlauten dass es sich nicht um Raub handelte. Kato und der mutmaßliche Mörder, Enock Nsubuga, kannten sich gut. Kato hatte den Kleinkriminellen gegen Kation aus dem Gefängnis geholt und bei sich wohnen lassen. Laut Aussage der Polizei hatte Kato ihm ein Haus und Geld versprochen, zwang ihn aber dafür dauernd zu Sex. Also Kato sein Versprechen nicht einlöste, soll Nsubuga ihn im Schlaf erschlagen haben. Homo- Aktivisten in aller Welt zweifeln die Geschichte an, würde sie doch der homophoben Regierung in die Hände spielen.
Der ugandische Homo- Aktivist, David Kato, wurde diese Woche von unbekannten ermordet.
David Kato, ein ugandischer Homo- Aktivist, der in einem der schwulenfeindlichsten Länder der Welt für die Rechte der Homosexuellen eintrat, wurde diese Woche von unbekannten ermordet.
Am Mittwoch wurde er erschlagen in seiner Wohnung aufgefunden. In Uganda herscht zur Zeit ein noch gereizteres Klima als sonst, da im Parlament der Vorschlag zu Einführung der Todesstrafe für Homosexuelle auf dem Programm steht. Westliche Politiker geben daher der Regierung eine Mitschuld an Katos Tod, da sie die Stimmung künstlich angeheizt hatten. Jerzy Buzek, Präsident des EU Parlaments, rief Uganda zur entkriminalisierung der Homosexualität auf. “David Kato war ein Mann, der für die Rechte der Bürger gekämpft hat, frei in Uganda zu leben – und zwar unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung”, so Buzek.
Das ugandische Rolling Stone hat in seiner neuen Ausgabe wieder gegn Schwule und Lesben gehetzt.
Das ugandische Magazin “Rolling Stone“, dass schon Anfang des Monats durch Hetzkampagnen gegen Schwule und Lesben für Aufsehen sorgte (siehe hier), hat jetzt noch einen nachgelegt. Auf der Titelseite ihrer neuen Ausgabe ist jetzt von “Homo Terror” zu lesen.
Der Zeitschrift zu Folge würden sogenannte “Homo-Generäle” einen Terroranschlag auf die ugandische Hauptstadt Kampala planen, und seien außerdem noch für ein Al Quaida Anschlag im Juli veratwortlich, bei dem 47 Menschen getötet wurden. Die Zeitschrift kann sich so viel herraus nehmen, weil in Uganda Homosexualität bestraft wird und die Regierung hinter der Zeitung steht.
Bereits letztes Jahr wurde in Uganda über die Todesstrafe für Homosexuelle diskutiert, jetzt wurde der Antrag wieder im Parlament eingereicht.
Eingebracht wurde der Antrag auf Todestrafe für Homosexuelle von David Bahati, Mitglied der Regierungspartei NRM, der diesen Antrag bereits vor einem Jahr schon einmal eingereicht hatte.
Uganda gehört zu den homosexuellen- feindlichsten Ländern der Welt, fast 96 Prozent der Bevölkerung sprachen sich für das Homo-Verbot aus. Erst letzte Woche wurden Homosexuelle, die von einer Zeitung geoutet worden waren, Opfer von Übergriffen. Bahati hat sich für seinen Antrag ein einfaches Bestrafungssystem ausgedacht, nach dem für “schwere Homosexualität” die Todesstrafe verhängt wird, während “normale Homosexualität” lebenslange Haft zur Folge hat.