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Tag: Todesstrafe

Doch keine Todesstrafe für Schwule in Uganda

Mehreren Medienberichten zufolge kommt es doch nicht zur Todesstrafe für Homosexuelle.

Der seit über einem Jahr diskutierte Gesetztesentwurf, der die Todesstrafe für Homosexualität in Uganda legalisieren sollte, ist allem anschein nach abgewendet.

Uganda gilt als eines der homofeindlichsten Länder der Welt, erst letztes Jahr wurde ein bekannter Homo- Aktivist auf mysteriöse Weise ermordet. Informationsministerin Kabakumba Masiko sagte gegenüber NTV, dass nach eingehender Prüfung eine Überarbeitung des Gesetztes nicht nötig sei, da das bereits vorhandene Sexualstrafrecht bereits alles abdecke. Nichts dest so trotz ist Homosexualität in Uganda immer noch strafbar.

Bereits letztes Jahr wurde in Uganda über die Todesstrafe für Homosexuelle diskutiert, jetzt wurde der Antrag wieder im Parlament eingereicht.

Eingebracht wurde der Antrag auf Todestrafe für Homosexuelle von David Bahati, Mitglied der Regierungspartei NRM, der diesen Antrag bereits vor einem Jahr schon einmal eingereicht hatte.

Uganda gehört zu den homosexuellen- feindlichsten Ländern der Welt, fast 96 Prozent der Bevölkerung sprachen sich für das Homo-Verbot aus. Erst letzte Woche wurden Homosexuelle, die von einer Zeitung geoutet worden waren, Opfer von Übergriffen. Bahati hat sich für seinen Antrag ein einfaches Bestrafungssystem ausgedacht, nach dem für “schwere Homosexualität” die Todesstrafe verhängt wird, während “normale Homosexualität” lebenslange Haft zur Folge hat.

Neues zur Todesstrafe für Schwule in Uganda

In der Debatte zur Todesstrafe in Uganda kam es jetzt zu neuen Entwicklungen.

Nachdem die religiösen Führer Ugandas scharfe Kritik an der Todesstrafe für Schwule verlauten ließen, hieß es Anfang Dezember von Ethikminister Nsaba Buturo dass die Todesstrafe nicht realisiert werden würde. Der Abgeordnet David Bahati erklärte jedoch internationalen Medien dass sein Land sich dem internationalen Druck nicht beugen würde.

Jetzt hat Ethikminister Nsaba Buturo Ende der Woche verläuten lassen, dass man nach intensiven Diskussionen beschloßen habe, die Todesstrafe nicht weiter zu verfolgen. Laut Nsaba Buturo zieht die Regierung die Hafstrafe vor, da “lebenslängliche Haft besser wäre, weil es den verurteilten Möglichkeit zur Rehabilitation gibt” . Des weiteren sagte er  : “Sie zu töten wäre nicht hilfreich.”

Die Gründe, aus denen die Todesstrafe fallen gelassen wurde sind jedoch mehr als bedenklich,und es ist klar, dass es noch ein weiter Weg zur persönlichen Freiheit in Uganda ist. Uganda gilt als eines der schwulenfeindlichsten Länder der Welt.

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Todesstrafe in Uganda *Update*

ugandaNeue Infos über die Todesstrafe für Schwule in Uganda !

Nachdem letzte Woche Ethikminister James Nsabo Buturo hatte verlauten lassen  dass Aufgrund harter Proteste von Seiten der religiösen Führer die Todesstrafe für Schwule nicht realisiert werden würde (siehe hier) gab es diese Woche neue Entwicklungen.

Der Abgeordnete David Bahati erklärte gegenüber internationalen Zeitschriften, dass sein Land sich nicht dem internationalen Drucke beugen werde und Respekt verlange. Der Gesetztesentwurf soll Februar 2010 in Kraft treten.