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Politik:
Coca-Cola ist dem in 2009 gegründeten Berliner “Bündnis gegen Homophobie” beigetreten und engagiert sich gegen Homosexuellenfeindlichkeit und Diskriminierung.
Laut Coca-Cola ist „Respekt eine Grundvoraussetzung für eine funktionierende Gesellschaft. Mit dem Beitritt zum Bündnis gegen Homophobie markiert Coca-Cola in Deutschland einmal mehr, dass wir jedwede Form der Diskriminierung oder gar Gewalt ablehnen und für eine offene und tolerante Gesellschaft eintreten.“
Das ” Bündnis gegen Homophobie” wurde im September 2009 vom Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD) e.V als Antwort auf die homosexuellenfeindlichen Übergriffe, die sich im vergangenen Jahr in Berlin gehäuft haben, ins Leben gerufen. Neben Coca-Cola gehören dem Bündnis unter anderem der Deutscher Fußball-Bund e.V. und Hertha BSC sowie die Deutsche Bank und die Deutsche Oper an.
Weitere Infos gibts hier !
In der Debatte zur Todesstrafe in Uganda kam es jetzt zu neuen Entwicklungen.
Nachdem die religiösen Führer Ugandas scharfe Kritik an der Todesstrafe für Schwule verlauten ließen, hieß es Anfang Dezember von Ethikminister Nsaba Buturo dass die Todesstrafe nicht realisiert werden würde. Der Abgeordnet David Bahati erklärte jedoch internationalen Medien dass sein Land sich dem internationalen Druck nicht beugen würde.
Jetzt hat Ethikminister Nsaba Buturo Ende der Woche verläuten lassen, dass man nach intensiven Diskussionen beschloßen habe, die Todesstrafe nicht weiter zu verfolgen. Laut Nsaba Buturo zieht die Regierung die Hafstrafe vor, da “lebenslängliche Haft besser wäre, weil es den verurteilten Möglichkeit zur Rehabilitation gibt” . Des weiteren sagte er : “Sie zu töten wäre nicht hilfreich.”
Die Gründe, aus denen die Todesstrafe fallen gelassen wurde sind jedoch mehr als bedenklich,und es ist klar, dass es noch ein weiter Weg zur persönlichen Freiheit in Uganda ist. Uganda gilt als eines der schwulenfeindlichsten Länder der Welt.
Neue Infos über die Todesstrafe für Schwule in Uganda !
Nachdem letzte Woche Ethikminister James Nsabo Buturo hatte verlauten lassen dass Aufgrund harter Proteste von Seiten der religiösen Führer die Todesstrafe für Schwule nicht realisiert werden würde (siehe hier) gab es diese Woche neue Entwicklungen.
Der Abgeordnete David Bahati erklärte gegenüber internationalen Zeitschriften, dass sein Land sich nicht dem internationalen Drucke beugen werde und Respekt verlange. Der Gesetztesentwurf soll Februar 2010 in Kraft treten.
Es bleibt bei “nur” 14 Jahren Haft für Homosexualität!
Uganda, eines der schwulenfeindlichsten Länder der Welt, hatte im Oktober einen Gesetztesentwurf vorgebracht der vorsah, die Todesstrafe für aktive HIV-Positive Homosexuelle einzuführen.
Der Gesetztesentwurf sorgte Weltweit für Empörung und Demonstrationen von Menschenrechtsorganisationen und Politikern, unter anderem des deutschen Bundestagsabgeordneten Volker Beck.
Laut Ugandas Ethikminister James Nsabo Buturo seien ” “Homosexualität und Lesbentum abstoßend für die ugandische Kultur” und der Staat will “fehlgeleiteten Menschen helfen, eine akzeptable sexuelle Orientierung durch psychologische Beratung zu erlangen”
Religiöse Führer lehnten die Todesstrafe für Homosexualität jedoch ab und der betreffende Artikel wurde aus dem Gesetztesentwurf entfernt, was jedoch nichts an der Tatsache ändert dass Uganda eines der schwulenfeindlichsten Länder der Welt bleibt!