Der PinkMap-Blog soll euch über alles informieren, was es Neues rund um PinkMap, die Gay-Community und das iPhone gibt.
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Seit einigen Tagen entwickelt sich eine heftige Diskussion zwischen der national-konservativen Partei JSVP und der PinkMap, nach dem unsere Schweizer Kollegen ihren “extrem offensiven Verkündigungsdrang” geltend gemacht haben sollen.
Auslöser war eine gut gemeinte Neujahrs e-Mail, in der PinkMap die JSVP zu mehr Toleranz und Unterstützung der Homosexuellen in der Schweiz aufrief. Die Reaktion des Parteipräsidenten Anian Liebrand war jedoch eher destruktiv.
“Schwulengruppierungen werden immer schamloser!”
Mit solchen Aussagen trat er vor einigen Tagen on die Presse, um öffentlich zu diesem Thema Stellung zu nehmen. Er fühle sich persönlich angegriffen und bedrängt. Der luzerner JVSP-Präsident ist der Einzige der rund 40 Mail-Empfänger, der sich direkt angesprochen fühlt – und er ist auch die einzige Person, die an die Presse ging. Die e-Mail, in der PinkMap zum Nachdenken anregen sollte verfehlte ihr Ziel in diesem Fall. Stattdessen ist eine hitzige Diskussion entbrannt, die auch innerparteilich die Gemüter beschäftigt.
PinkMap möchte sich ganz klar von den homophoben Äußerungen von Anian Liebrand distanzieren und ist erstaunt darüber, welch Plattform die Medien solch Politikern bieten.
Diverse schweizer Zeitungen und Nachrichtenportale berichten stetig über Neues zu diesem Thema. Die detaillierten Artikel und Infos findet ihr auf dem Blog von PinkMap.ch.
Neue Infos über die Todesstrafe für Schwule in Uganda !
Nachdem letzte Woche Ethikminister James Nsabo Buturo hatte verlauten lassen dass Aufgrund harter Proteste von Seiten der religiösen Führer die Todesstrafe für Schwule nicht realisiert werden würde (siehe hier) gab es diese Woche neue Entwicklungen.
Der Abgeordnete David Bahati erklärte gegenüber internationalen Zeitschriften, dass sein Land sich nicht dem internationalen Drucke beugen werde und Respekt verlange. Der Gesetztesentwurf soll Februar 2010 in Kraft treten.
Es bleibt bei “nur” 14 Jahren Haft für Homosexualität!
Uganda, eines der schwulenfeindlichsten Länder der Welt, hatte im Oktober einen Gesetztesentwurf vorgebracht der vorsah, die Todesstrafe für aktive HIV-Positive Homosexuelle einzuführen.
Der Gesetztesentwurf sorgte Weltweit für Empörung und Demonstrationen von Menschenrechtsorganisationen und Politikern, unter anderem des deutschen Bundestagsabgeordneten Volker Beck.
Laut Ugandas Ethikminister James Nsabo Buturo seien ” “Homosexualität und Lesbentum abstoßend für die ugandische Kultur” und der Staat will “fehlgeleiteten Menschen helfen, eine akzeptable sexuelle Orientierung durch psychologische Beratung zu erlangen”
Religiöse Führer lehnten die Todesstrafe für Homosexualität jedoch ab und der betreffende Artikel wurde aus dem Gesetztesentwurf entfernt, was jedoch nichts an der Tatsache ändert dass Uganda eines der schwulenfeindlichsten Länder der Welt bleibt!
Heute kam es zu neuen Entwicklungen bezüglich der Deutschlandtour des jamaikanischen Hasssängers SIZZLA ( siehe Hier)
Nachdem es heute zu erst hieß, dass das Konzert des jamaikanischen Sängers SIZZLA im Kesselhaus in Berlin von den Veranstaltern abgesagt wurde, stellte sich heraus dass es sich lediglich um eine Verlegung des Veranstaltungsorts handelt!
Neue Veranstaltungsort ist nun Huxley’s Neue Welt am Hermannsplatz !!
Die Veranstalter der Demo, die Organisation “Smash Homophobia” , haben schon auf die neue Lage reagiert und wollen nun vom alten Veranstaltungsort aus zusammen nach Neukölln fahren.
Treffpunkt bleibt wie geplant : 18.30 Uhr am S-Bhf Schönhauser Allee.
Der jamaikanische Sänger SIZZLA, der für seine schwulenfeindlichen Texte bekannt ist, wird in den nächsten Wochen seine Deutschlandtour mit Konzerten in Berlin, München, Stuttgart und Wuppertal antreten!
Der 33-jährige Sänger aus dem Nordosten Jamaikas, mit bürgerlichem Namen Miguel Collins, ist bekannt für seine schwulenfeindlichen und gewaltverherrlichenden Texte und liefert damit die Rechtfertigung für Lynchattacken auf Schwule in Jamaika!
SIZZLA hatte im Jahr 2007 eine Erklärung unterschrieben, in der er “das Recht von Menschen, ohne Gewalt zu leben, respektiert und aufrechterhält, egal welcher Religion, sexuellen Ausrichtung, Rasse, ethnischer Herkunft oder welchem Geschlechts sie angehören”!, hatte diese aber in Jamaika abgestritten.
Jetzt ist für den 26. November beim Auftritt des Sängers im Kesselhaus der KulturBrauerei Berlin eine von der Organisation Smash Homophobia organisierte Demonstration geplant, nachdem die Veranstalter des Konzerts nicht zu eine Absage bewegt werden konnten.
Die Protestwelle gegen die Auftritte SIZZLAs haben nun auch den Bundestag erreicht und werden am Mittwoch in einer Sitzung des Bundestags behandelt, erklärte Volker Beck, Erster Parlamentarischer Geschäftsführer und menschenrechtsploitischer Sprecher!