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Heute hat der Landtag in Vaduz die eingetragene Partnerschaft ohne eine einzige Gegenstimme angenommen.
Schon in der letzten Debatte über die eingetragene Partnerschaft und die Gleichstellung von Schwulen und Lesben im letzten Dezember hatten sich so gut wie alle Abgeordneten für den Gesetztentwurf ausgesprochen.
Jetzt hat dieser endgültig den Landtag passiert und sichert damit Schwulen und Lesben in einer eingetragenen Partnerschaft in Liechtenstein die gleiche Rechte wie Eheleuten. Die gilt sowohl für Steuern und soziale Absicherungen, aber auch für das Einbürgerungsrecht.
Im U.S. Bundesstaat Maryland tobt der Kampf um ein neues Gesetzt, dass die Ehe für Schwule und Lesben öffnet.
Das Gesetzt, dass den Schwulen und Lesben im U.S. Bundesstaat Maryland endlich erlauben soll zu heiraten, könnte diese Woche noch das Parlament passieren.
Allerdings haben christlich motivierte Fundamentalisten noch nicht aufgegeben, und versuchen noch auf die letzten Meter das Gesetzt zu stoppen. So empfiehlt die katholische Kirche, dass traditionelle Fasten bis Ostern unter das Motto “gegen die Homo- Ehe” zu stellen. Auch andere konservative Organisationen schöpfen ihre Möglichkeiten aus. Der demokratische Gouverneur Martin O’Malley hat bereits zugesagt das Gesetzt zu unterschreiben, sollte es durch das Parlament kommen.
In Frankreich wurde das Verbot der Homo- Ehe auch im zweiten Anlauf bestätigt.
Zu diesem Schluß kam zumindest der oberste Gerichtshof Frankreichs. Ein lesbisches Paar hatte geklagt, mit der Argumentation, dass dieses Verbot ihre persönliche Freiheit einschränke und damit nicht rechtmäßig sei.
Das oberste Gericht bestätigte diese Argumentation jedoch nicht, mit der Begründung dass die Ehe traditionell als Bund zwischen Mann und Frau definiert ist, und damit kein Gesetztbruch begangen sei. Außerdem wies das Gericht darauf hin, dass es Schwulen und Lesben möglich sei, einen so genannten “Zivilpakt” einzugehen, der Eheähnlich sei und auch so ein Familienleben ermögliche. Die beiden Frauen, die schon mehrere Kinder haben und seit 15 Jahren in einem Zivilpakt leben, begründeten ihre Klage auf der Tatsache, dass durch den Zivilpakt viele Rechte ihrer Kinder beschnitten seien.
Chris Hughes, einer der Mitbegründer von Facebook, hat angekündigt seinen Freund zu heiraten.
Chris Hughes, einer der drei Studenten die Facebook mit Begründet haben, hat auf einer Veranstaltung in New York die Verlobung mit seinem Freund verkündet.
Laut der New York Post hatte Hughes die frohe Nachricht auf einer Party in seiner Wohnung verkündigt, die Zugunste der Homo-Aktivisten “Freedom To Marry” statt fand. Sein Freund, Sean Eldridge, ist mit Vorsitzender der “Freedom To Marry ” Gruppe, und auch Hughes ist bekannt für sein Engagement für mehr Toleranz und Gleichstellung. Mit der Verlobung soll außerdem für die Homo- Ehe geworben werden, die in den meisten U.S. Bundesstaaten immer noch verboten ist.
In Amerika wettert die katholische Kirche mal wieder gegen die Homo- Ehe.
Im U.S. Bundesstaat Rhode Island entbrennt die Debatte um die legalisierung der Homo- Ehe, und natürlich muss auch der Ortsansässige Bischof seine Meinung Kund tun.
Das Parlament berät sich darüber ob die Homo- Ehe im Eherecht gleichgestellt wird, und auch der Gouverneur Lincoln Chaffee hat bereits seine Unterstützung angekündigt. Die Zeichen für eine Gleichstellung stehen gut, was umgehend Bischof Robert Evans auf den Plan rief. Dieser sprach in seiner Predigt von “einer Herausforderung für uns Christen, sich vom bösen Werk des Satans zu distanzieren und unseren Glauben an Christus und seine heilige katholische Kirche zu stärken.”. Unter anderem verurteilte er den Gouverneur, der das Böse unterstütze und der Jugend einrede dass es alles rechtens wär.