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Uganda gilt als eines der homofeindlichsten Länder der Welt. Trotzdem gelang der Menschenrechtsgruppe “Sexual Minorities Uganda” ein Schritt nach vorn.
Letzten Monat wurde im Rolling Stone Magazin in Uganda eine Liste von schwulen oder vermeintlich schwulen Männer in der Hauptstadt veröffentlicht, mit dem Aufruf sie zu hängen. In Folge dieses Aufrufes kam es in den darauf folgenden Wochen zu mindestens 4 Übergriffen auf vermeintlich Schwule.
Die Woche darauf verkündete David Bahati von der Regierungspartei NRM, der schon letztes Jahr versucht hatte die Todesstrafe für Homosexuelle durch zu bringen, dass es erneut einen Antrag im Parlament geben wird (hier).
Das Rolling Stone veröffentlichte diesen Monat erneut eine Liste mit Fotos von vermeintlich schwulen Männern, wurde jedoch erst mals gestoppt. Die Menschenrechtsorganisation “Sexual Minorities Uganda” hatte Klage erhoben, und das Gericht reagierte mit einer einstweiligen Verfügung.
Uganda gilt als eines der Homophobesten Länder der Welt, noch immer steht dort auf Homosexualität Strafe. Jetzt hat Ugandas First Lady noch einen draufgesetzt.
Ugandas First Lady, Janet Museveni, spielt anscheinend die Rolle der guten Ehefrau und stärkt ihrem Mann, dem Präsidenten Museveni, den Rücken. Genau wie ihr homophober Ehemann hat auch sie eine eigenen Theorie wie Männer schwul werden. Ihrer Meinung nach werden Männer schwul, weil sie sich so einen finanziellen Vorteil zu verschaffen erhoffen.
Bei einem Anfang dieses Monats veranstalteten Treffens an einer Uni in Uganda verurteilte die First Lady schwule Aktivisten als Unruhestifter und behauptete dass diese die Homosexualität gewählt hätten, weil sie von kapitalistischen Kräften getrieben seien. “Leute behaupten, Gott habe sie so geschaffen. Aber es geht nur ums Geld”, so Museveni. “Der Teufel schürt Feuer, um unsere Nation zu vernichten”