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Neue Infos über die Todesstrafe für Schwule in Uganda !
Nachdem letzte Woche Ethikminister James Nsabo Buturo hatte verlauten lassen dass Aufgrund harter Proteste von Seiten der religiösen Führer die Todesstrafe für Schwule nicht realisiert werden würde (siehe hier) gab es diese Woche neue Entwicklungen.
Der Abgeordnete David Bahati erklärte gegenüber internationalen Zeitschriften, dass sein Land sich nicht dem internationalen Drucke beugen werde und Respekt verlange. Der Gesetztesentwurf soll Februar 2010 in Kraft treten.
Es bleibt bei “nur” 14 Jahren Haft für Homosexualität!
Uganda, eines der schwulenfeindlichsten Länder der Welt, hatte im Oktober einen Gesetztesentwurf vorgebracht der vorsah, die Todesstrafe für aktive HIV-Positive Homosexuelle einzuführen.
Der Gesetztesentwurf sorgte Weltweit für Empörung und Demonstrationen von Menschenrechtsorganisationen und Politikern, unter anderem des deutschen Bundestagsabgeordneten Volker Beck.
Laut Ugandas Ethikminister James Nsabo Buturo seien ” “Homosexualität und Lesbentum abstoßend für die ugandische Kultur” und der Staat will “fehlgeleiteten Menschen helfen, eine akzeptable sexuelle Orientierung durch psychologische Beratung zu erlangen”
Religiöse Führer lehnten die Todesstrafe für Homosexualität jedoch ab und der betreffende Artikel wurde aus dem Gesetztesentwurf entfernt, was jedoch nichts an der Tatsache ändert dass Uganda eines der schwulenfeindlichsten Länder der Welt bleibt!
Der jamaikanische Sänger SIZZLA, der für seine schwulenfeindlichen Texte bekannt ist, wird in den nächsten Wochen seine Deutschlandtour mit Konzerten in Berlin, München, Stuttgart und Wuppertal antreten!
Der 33-jährige Sänger aus dem Nordosten Jamaikas, mit bürgerlichem Namen Miguel Collins, ist bekannt für seine schwulenfeindlichen und gewaltverherrlichenden Texte und liefert damit die Rechtfertigung für Lynchattacken auf Schwule in Jamaika!
SIZZLA hatte im Jahr 2007 eine Erklärung unterschrieben, in der er “das Recht von Menschen, ohne Gewalt zu leben, respektiert und aufrechterhält, egal welcher Religion, sexuellen Ausrichtung, Rasse, ethnischer Herkunft oder welchem Geschlechts sie angehören”!, hatte diese aber in Jamaika abgestritten.
Jetzt ist für den 26. November beim Auftritt des Sängers im Kesselhaus der KulturBrauerei Berlin eine von der Organisation Smash Homophobia organisierte Demonstration geplant, nachdem die Veranstalter des Konzerts nicht zu eine Absage bewegt werden konnten.
Die Protestwelle gegen die Auftritte SIZZLAs haben nun auch den Bundestag erreicht und werden am Mittwoch in einer Sitzung des Bundestags behandelt, erklärte Volker Beck, Erster Parlamentarischer Geschäftsführer und menschenrechtsploitischer Sprecher!
Das für den 25. September geplante Konzert des “Elefant Man” im Düsseldorf wurde kurzfristig abgesagt.
Am gestrigen Nachmittag teilte der Konzertveranstalters mit, dass es nicht zu einem Auftritt des Elefant Mans im düsseldorfer Rheingold kommen wird. Grund dafür sind die heftigen Proteste gegen den jamaikanischen Sänger, der homophobe und gewaltverherrlichende Texte publiziert.
Düsseldorf muss auf Elefant Man verzichten!
Weiterhin berichtet der menschenrechtspolitische Sprecher Volker Beck, dass dies durchaus als Sieg von LSVD (Leseb- und Schwulenverband in Deutschland) und den Grünen angesehen werden kann. Bereits in Mainz wurde aus diesen Gründen ein Konzert des Sängers abgesagt. Die Deutsche Bahn AG, düsseldorfer Polizei und Pressesprecherin des Rheingold Marie-Christine Omniz haben diese Meldung ebenfalls bestätigt.
Die für den Abend geplante Demonstration “Keine Bühne für den Aufruf zum Mord” wird somit ebenso ausfallen.