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Nach einigem Hin und Her wurde den Veranstaltern jetzt die Zulassung entzogen.
Nach dem es schon einiges an Hin und Her bei dem für den 18. Juni geplanten CSD in Budapest gab, hat jetzt die Polizei die Genehmigung endgültig zurück gezogen.
Der Christopher Street Day 2011 in Budapest war schon beantragt und genehmigt gewesen, jedoch hatten die Veranstalter eine minimale Änderung der Route beantragt, um am Parlament vorbei ziehen zu können. Diese Änderung nahm die Polizei zum Anlass, den Veranstaltern die Genehmigung zu entziehen. Offiziell mit der Begründung, dass es durch die Parade zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen kommen würde. Eines der Ziele des diesjährigen CSD war es gegen die neue Verfassung zu demonstrieren, die ein Ehe- Verbot für Schwule und Lesben vor sieht.
Während heute morgen an die 1000 Menschen beim Belgrader CSD für mehr Toleranz und ein offeneres Miteinander demonstrierten, wurden sie von Nationalisten mit Brandbomben und Steinen beworfen.
Was eigentlich als eine friedliche Demonstration für mehr Toleranz und ein offeneres Miteinander begann, wurde heute morgen von Nationalisten in Begrad zu einer Straßenschlacht degradiert.
An die 1000 Lesben, Schwule und Freunde liefen den diesjährigen Belgrader CSD mit, der erste seit 2001. Dabei stand der CSD unter starkem Polizeischutz, der unter anderem verhinderte dass die nationalistischen Gedendemonstranten mehrere Blöcke entfernt gehalten wurden. Die Situation eskalierte und es kam zu Straßenschlachten, bei denen 80 Polizisten verletzt wurden und mehrere Busse der Verkehrsbetriebe demoliert wurden. Die Demonstranten setzten unter anderem mit einer Brandbombe die Parteizentrale der Demokratischen Partei in Brand.
Der Chemnitzer CDU Politiker Kai Hähner hatte Mitte der Woche seine persönlichen Meinung zu Homosexualität im Kontakt formular der CSD Seite kundgetan.
Am 21.07 hatte Kai Hähner, Mitglied der Chemnitzer CDU, das Kontaktformular auf der offiziellen CSD Seite genutzt um seine Meinung zum CSD und Homosexualität zu äußern. Unter anderem fielen Phrasen wie „Leben Sie, wie Sie wollen, im Privaten und lassen Sie andere mit Ihrer Abnormalität in Ruhe“ oder “sollte dies in diesem Land tatsächlich passieren und Kinder schon im Vorschulalter mit Homosexualität konfrontiert werden, werde ich der erste sein, der die Verantwortlichen dafür vor Gericht bringt“.
Sachsens CDU Chef Michael Kretschmer distanzierte sich deutlich von Hähner und teilte mit, dass dies nicht die Meinung der CDU sei. Jetzt hat auch die CSD Homepage eine Klarstellung online gestellt, um die näheren Begleitumstände zu klären (Hier)
Passend zum Start der Paradensaison hat Fiat es sich nicht nehmen lassen und sich genau von diesen inspirieren lassen.
Fiat hat jetzt, passend zur Paradensaison, sein Design-Team auf die Schwulen und Lesben angesetzt und es beauftragt aus dem Fiat 500 Gay Autos für jeden Geschmack zu entwerfen.
Herausgekommen sind 5 mehr oder weniger vorzeigbare Modelle, von denen jedoch keins käuflich zu erwerben ist. Wir wollen euch die Kracher natürlich trotzdem nicht vorenthalten.
Es wird wärmer draußen, die Sonne kommt raus und der CSD rückt näher. Hier sind die Termine für die diesjährigen Christopher Street Day Paraden.
Was am 28. Juni 1969 im Stonewall Inn im New Yorker Viertel Greenwich Village in der Christopher Street mit Wiederstand gegen die Polizei und dem Eintreten für Gleichbehandlung und Toleranz begann, setzt sich heute in jeder größeren Stadt der Welt fort.
Wenn auch nicht überall als Christopher Street Day, sondern zb. in Österreich als Regenbogenparade oder in Australien als Mardi Gras bekannt, gehen jeden Sommer Schwule, Lesben, Bisexuelle und Transgender auf die Straße um für die Rechte von Schwulen und Lesben einzutreten.
Hier sind die Termine für Deutschland 2010:
19.06. Berlin
19.06. Oldenburg 03.07. Schwerin
2./4.07. Köln 03.07. Wien
17.07. Leipzig 17.07. Frankfurt/M
17.07. Bielefeld 17.07. Cottbus
17.07. Münster 17.07. Rostock
17.07. München 25.07. Saarbrücken
31.07. Stuttgart 31.07. Würzburg
07.08. Hamburg 07.08. Essen
07.08. Nürnberg 14.08. Augsburg
14.08. Duisburg 14.08. Lübeck
14.08. Mannheim 14.08. Wuppertal
21.08. Magdeburg 21.08. Erfurt
21.08. Kassel 21.08. Siegen
28.08. Dortmund 28.08. Hannover
04.09. Iserlohn 11.09. Halle