Der ugandische Homo- Aktivist, David Kato, wurde diese Woche von unbekannten ermordet.
David Kato, ein ugandischer Homo- Aktivist, der in einem der schwulenfeindlichsten Länder der Welt für die Rechte der Homosexuellen eintrat, wurde diese Woche von unbekannten ermordet.
Am Mittwoch wurde er erschlagen in seiner Wohnung aufgefunden. In Uganda herscht zur Zeit ein noch gereizteres Klima als sonst, da im Parlament der Vorschlag zu Einführung der Todesstrafe für Homosexuelle auf dem Programm steht. Westliche Politiker geben daher der Regierung eine Mitschuld an Katos Tod, da sie die Stimmung künstlich angeheizt hatten. Jerzy Buzek, Präsident des EU Parlaments, rief Uganda zur entkriminalisierung der Homosexualität auf. “David Kato war ein Mann, der für die Rechte der Bürger gekämpft hat, frei in Uganda zu leben – und zwar unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung”, so Buzek.
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