Das NRW-Forum in Düsseldorf zeigt vom 6. Februar bis zum 15. August eine Retrospektive des kontrovers diskutierten Künstlers Robert Mapplethorpe.

Der 1946 in New York geborene Künstler war einer der Vorreiter der Fotografie als Kunstform und stand in einer Reihe mit Andy Warhol und Patti Smith als Avantgarde ihrer Zeit. Bekannt wurde er durch seine oft homoerotischen Bilder und Selbstportraits sowie seine an die Renaissance erinnernden Fotos von nackten Männern in Skulpturähnlichen Posen.

Bis Ende des 20. Jahrhunderts wurden seine Werke gerade in den USA kontrovers diskutiert und immer wieder kam es zu Protestkundgebungen und Zensur sowie Boykotts seiner Ausstellungen, die unter anderem Fotos von sexuellen  Handlungen und sado-masochistischen Praktiken zeigten.

Jetzt zeigt das NRW-Forum in Düsseldorf vom 6. Februar bis zum 15. August eine Retrospektive des Künstlers die alle Bereiche seines Schaffens beinhaltet, Portraits und Selbstportraits, Homosexualität, Aktfotografie sowie die frühen Polaroidaufnahmen.

Die Auswahl von 150 Fotografien zeigen Werke des Künstlers von 1973 bis zu seinem letzten Selbstportrait 1988, das ihn bereits von seiner Krankheit gezeichnet zeigt. Mapplethorpe starb im März 1989 in Boston an den Folgen seiner HIV- Infektion.

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