Seit einigen Tagen entwickelt sich eine heftige Diskussion zwischen der national-konservativen Partei JSVP und der PinkMap, nach dem unsere Schweizer Kollegen ihren “extrem offensiven Verkündigungsdrang” geltend gemacht haben sollen.
Auslöser war eine gut gemeinte Neujahrs e-Mail, in der PinkMap die JSVP zu mehr Toleranz und Unterstützung der Homosexuellen in der Schweiz aufrief. Die Reaktion des Parteipräsidenten Anian Liebrand war jedoch eher destruktiv.
“Schwulengruppierungen werden immer schamloser!”
Mit solchen Aussagen trat er vor einigen Tagen on die Presse, um öffentlich zu diesem Thema Stellung zu nehmen. Er fühle sich persönlich angegriffen und bedrängt. Der luzerner JVSP-Präsident ist der Einzige der rund 40 Mail-Empfänger, der sich direkt angesprochen fühlt – und er ist auch die einzige Person, die an die Presse ging. Die e-Mail, in der PinkMap zum Nachdenken anregen sollte verfehlte ihr Ziel in diesem Fall. Stattdessen ist eine hitzige Diskussion entbrannt, die auch innerparteilich die Gemüter beschäftigt.
PinkMap möchte sich ganz klar von den homophoben Äußerungen von Anian Liebrand distanzieren und ist erstaunt darüber, welch Plattform die Medien solch Politikern bieten.
Diverse schweizer Zeitungen und Nachrichtenportale berichten stetig über Neues zu diesem Thema. Die detaillierten Artikel und Infos findet ihr auf dem Blog von PinkMap.ch.
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